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Als Eltern wollen wir für unsere Kinder immer "das Beste" - aber was ist denn das Beste?

  • 10. Apr.
  • 2 Min. Lesezeit
Leuchtende Blume mit orange-rotem Licht von innen. Blütenblätter in Violett-, Blau- und Rosatönen. Dunkler Hintergrund.

Und vor allem: aus wessen Sicht ist das denn das Beste?


Wir sind es gewohnt, dass Eltern für ihre Kinder entscheiden, oder?

Wie oft durftest Du für Dich, völlig frei Entscheidungen treffen?

Was Du anziehst, wann oder was Du isst?

Mit wem Du Dich verabredest?


Wie früh warst Du schon eingeschränkt und musstest Dinge tun, die gar nicht Dir entsprachen?


...HALLO KITA UND SCHULSYSTEM…


Und wahrscheinlich hast Du auch irgendwo in diesem Gewusel gelernt, dass wir uns so verhalten, um „DAS BESTE“ heraus zu holen und vielleicht siehst Du auch heute das Potenzial in Deinem Kind und Du willst dafür sorgen, dass es möglichst ohne Umschweife und Probleme dahin kommt.


Und sind wir mal ehrlich: auch für Dich würde es dadurch doch leichter werden, oder?

Was, wenn es keine emotionalen Explosionen mehr gäbe bei Enttäuschungen oder Überreizungen?

Was, wenn es keine Endlosdiskussionen mehr gäbe und Dein Kind völlig sicher und losgelöst durch die Welt gehen würde?

Was, wenn Du mal am Abend noch so viel Energie hättest, dass Du Dich fragst, was Du jetzt noch starten kannst?


Okay, das hört sich jetzt hier so an, als wäre das Kind irgendwie Schuld, dass es Dir nicht gut geht. Und vielleicht hältst Du mich jetzt für bekloppt und würdest es selbst nie so ausdrücken, aber dafür tue ich es jetzt für Dich:

Ich hab oft gedacht, wie schön die Welt wäre, wenn ich nicht Mutter geworden wäre.

„Ja, das hat sie gesagt!“


Und weißt Du, was es wirklich anstregend für mich gemacht hat? Meine inneren Konzepte davon, was „DAS BESTE“ für ein Kind ist. Was ich zu tun und zu lassen habe. Wie mein Kind sein muss, um in dieser Gesellschaft zu überleben und zu funktionieren und bitte nicht anzuecken, weil auch das für mich wieder mit Anstrengungen verbunden war und die hab ich seit meiner Geburt echt genug gehabt.

"Also kann das bitte wenigstens jetzt aufhören", dachte ich auch oft.


Aber es geht doch gar nicht drum, dass ich IN MIR das Beste für mein Kind  generiere und mich dann an dieser imaginären (oder vielleicht sogar niedergeschriebenen) To Do Liste lang hangel. Denn soll ich Dir ein Geheimnis verraten?


DU KANNST GAR NICHT WISSEN, WAS DAS BESTE FÜR DEIN KIND IST!


Zumindest nicht, wenn Du nicht nachfragst, bewusst beobachtest und es fühlst! Und dafür benötigt es Verbindung! Und Verbindung kann erst entstehen, wenn Sicherheit gegeben ist.


Hand aufs Herz: Hast Du Dich wirklich sicher gefühlt in Deiner Kindheit? Und fühlst Du Dich jetzt sicher?


Und bevor Du jetzt sofort mit "LOGO" antwortest:

wie fühlt sich bei diesem Gedanken Dein Körper an? Schultern hart oder weich? Ist Deine Haltung eher aufrecht oder gebückt? Wie weich ist Dein Körper? Oder sind Deine Vetos

und Gedanken gerade so laut, dass Du das alles gar nicht wahrnimmst?


Also statt das Beste zu wollen, kreiere als ersten Schritt doch erst einmal Sicherheit! Und auch das findest Du zwar in Lehrbüchern über das Nervensystem, aber auch das sind ALLGEMEINE Anleitungen und was Dein Kind braucht, steht in seiner ganz eigenen „Bedienungsanleitung“.


Also wenn Du wissen willst, wie Dein Kind unter der Oberfläche tickt und Du ihm nicht mehr DEIN vermeintlich BESTES überstülpen willst, übersetze ich gern zwischen euch.

 
 
 

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